| Passwörter im Internet |
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Papss: Sollte ich bei der Wahl meiner Passwörter etwas beachten?
Sohn: Papss, das ist doch ganz einfach ...
Erst einmal solltest Du Dir eine Taktik überlegen, wie Du Dir die Passwörter am Besten merken kannst.
Papss: OK, ich schreibe sie mir in ein Büchlein, in dem ich auch alle meine Adressen gesammelt habe.
Sohn: Das ist eine ganz schlechte Taktik! Sollte Dir jemand das Büchlein stehlen, z.B. bei einem Einbruch oder durch Diebstahl aus Deinem Urlaubszimmer, dann hat er alle Deine Passwörter.
Papss: Ja stimmt, dann könnte er meine E-Mails abfragen, in meinem Namen Bestellungen bei Online-Geschäften tätigen oder sich sogar bei meiner Bank anmelden und sich meine Kontodaten ansehen. Das wäre ganz übel.
Sohn: Ich schlage folgende Taktik vor:
Papss: Das ist mir zu kompliziert!
Sohn: Nein, das ist ganz einfach. Ich zeige es Dir an einem Beispiel: Nehmen wir die Anfangsbuchstaben von einem Gedicht.
Hiervon nimmst Du die Anfangsbuchstaben H v R a R i H … Groß- und Kleinschreibung beachten. Dann nenne mir noch zwei Zahlen, die Du gut behalten kannst.
Papss: Dann nehme ich die 21. Das ist die Hausnummer meiner Bank.
Sohn: …und jetzt suchst Du Dir noch ein Satzzeichen aus, das vielleicht auch mit Deiner Bank in Verbindung steht.
Papss: OK, wie wäre es mit dem % Zeichen, für die vielen Zinsen, die ich bei meiner Bank immer zahlen muss…
Sohn: Sehr gut. Jetzt bauen wir die Zahlen 21 und das % Zeichen noch ein. Z.B.
HvRaRiH21%
Papss: Das ist ja doch ganz einfach! Man muss sich nur vorher einige Gedanken machen, dann hat man ein sicheres Passwort und kann es auch gut behalten.
Sohn: Und hier kannst Du die Stärke eines gewählten Passwortes überprüfen. Es zeigt Dir nur die Qualität an, sonst passiert mit Deinem Passwort nichts.
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